DIE PHILOSOPHIE


Karate als (Lebens-) Philosophie

Die Philosphie des Karate-Do
(von Dr. Mitsuru Furusawa)
 

Das höchste Ziel im Karate ist es, einen von der eigenen Person gelösten Geisteszustand absoluter Neutralität und Ruhe zu erlangen. Wenn man also Karate ausübt, sollte man dies mit einer freien und großzügigen Haltung tun, um so in den Zustand gelöster Ruhe zu gelangen, den Karate ausmacht.

Ursprünglich wurde Karate als eine Kampftechnik entwickelt, aus der später eine Selbstverteidigungskunst wurde. Nunmehr wurde als einer der Schwerpunkte des Karate-Do die geistige Weiterentwicklung angesehen.

Heutzutage ist aus Karate immer mehr ein bloßer Sport geworden, bei dem die wenigsten, die ihn ausüben, den wahren Sinn dahinter zu erfassen vermögen. Dabei ist gerade das Gleichgewicht zwischen dem Geist des Karateka und den von ihm angewandten Techniken unverzichtbar. Für jemanden, der dieses hohe Ziel verfolgt, sind Höflichkeit, Bescheidenheit, Geduld, Disziplin und Absichtslosigkeit unabdingbar.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist neben Geduld ein starker Wille und tägliches hartes Training notwendig. Das Erlernen von Karate als Kampftechnik basiert auf Zusammenarbeit. Gute Trainingspartner und Achtung voreinander sind also ein Muß. Es ist daher nötig, ein Gefühl der Dankbarkeit und Freundschaft gegenüber den Trainingspartnern zu entwickeln. So wird unabhängig von den persönlichen, sozialen und nationalen Unterschieden durch Karate ein Gefühl der Partnerschaft vermittelt.

Quelle: http://uploader.wuerzburg.de/post-sv/Shito-ryu/philosophie.htm



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Die Philosophie des Karate
Karate Do (Do = Weg)

Ein Weg zur körperlichen und geistigen Beherrschung des Selbst. Durch Einfluss des Zen-Buddhismus in den japanischen Budo-Künsten wurde auch das Karate beeinflusst. Das momentane, jetzige "konzentriert sein" und die geistige Auseinandersetzung mit sich, sind im Zen die wesentlichen Ziele - und diese gehen mit den Kampfkünsten konform. Über das Lernen des Kampfes einen gewaltfreien, selbstbewussten, selbstüberwindenden und erzieherischen Weg zu beschreiten scheint vielleicht für Europäer paradox, steht für die Asiaten aber nicht im Kontrast zueinander. In Japan werden die Kampfkünste an bildenden Schulen unterrichtet, da man ihre positiven Wirkungen erkannt hat.

Die Strategien des Kampfes werden gelehrt, um in den täglichen Auseinandersetzungen zu bestehen. Durch die körperliche und geistige Auseinandersetzung, der Selbstkontrolle und der Kanalisierung von Aggression hat das Karate einen besonderen Stellenwert.

Quelle: http://www.i-defense.de/philosophie.htm


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