SHOTOKAN (GICHIN FUNAKOSHI)


Gihin

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Der Shotokan-Stil ist die am weitesten verbreitete Stilrichtung im Karate-do. Charakteristisch für diese Stilrichtung ist ein tiefer Stand, der dynamische und kraftvolle Bewegungen ermöglicht.an-Karate (Shoto, japanisch: Ort des Shoto, nach dem Gründer Funakoshi Gichin, der das okinawanische Shuri-Te-Karate unter seinem „Künstler“-Namen „Shoto“ nach Japan brachte) ist in unseren Breitengraden ein weit verbreiteter spektakulärer Karate-Stil. Eines dieser Dojos, befindet sich an der Oberdorf 8 in Altishofen. Andere unsere Trainingsort ist im Zofingen (Bezirkschule, Rebbergstrase 19).

 Gichin Funakoshi, geboren 1868 in Shuri auf Okinawa und ursprünglich als Hauptschullehrer tätig, wird heute als Begründer des Shotokan-Karate angesehen. (...) Shoto war Funakoshis Künstlername und bedeutet Pinienrauschen - seine erste eigene Trainingshalle (im Frühjahr 1935 in Tokyo eingeweiht) wurde aus diesem Grund Shotokan ("Haus des Shoto") genannt. Diese Bezeichnung wurde später für seinen Karate-Stil übernommen.

Aus: Wikipedia
Dies obwohl sich Meister Funakoshi gegen eine Unterteilung in Stilrichtungen wehrte: Im wahren Karate stehen die allgemeingültigen Prinzipien über den Stilrichtungen.

Shotokan Karate gilt als sehr effizienter Selbstverteidigungs-Stil.

Neben Shotokan gehören Wado Ryu, Goju Ryu und Shito Ryu zu den vier grossen Karatestilarten

karatedo



DIE 20 REGELN DES GICHIN FUNAKOSHI (SHOTO-NIJU-KUN)


Die zwanzig Shoto-Niju-Kun sind Verhaltensregeln, die von Funakoshi aufgestellt wurden. Sie vermitteln das Grundprinzip des Karate (Weg der leeren Hand) und sollen der Charaktervervollkommnung dienen.

1.      Karatedo wa rei ni hajimari, rei ni owaru koto wo wasuruna.
Vergiss nie: Karate beginnt mit rei und endet mit rei. (rei bedeutet: Respekt, Höflichkeit)

2.      Karate ni sente nashi.
Im Karate gibt es kein Zuvorkommen. (Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.)

3.      Karate wa gi no tasuke.
Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.

4.      Mazu jiko wo shire, shikashite ta wo shire.
Erkenne dich selbst zuerst, dann den Anderen.

5.      Gijutsu yori shinjutsu.
Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.

6.      Kokoro wa hanatan koto wo yosu.
Lerne, deinen Geist zu kontrollieren, und befreie ihn dann von Unnützem.

7.      Wazawai wa getai ni shozu.
Unheil entsteht durch Nachlässigkeit.

8.      Dojo nomi no karate to omou na.
Karate ist nicht nur im Dojo.

9.      Karate no shugyo wa issho de aru.
Die Ausbildung im Karate umfasst Dein ganzes Leben.

10.   Ara-yuru mono wo karate-ka seyo, soko ni myo-mi ari.
Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, das ist der Zauber der Kunst.

11.   Karate wa yu no gotoshi taezu netsudo wo ataezareba moto no mizu ni kaeru.
Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.

12.   Katsu kangae wa motsu na makenu kangae wa hitsuyo.
Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie du nicht verlierst.

13.   Teki ni yotte tenka seyo.
Wandle dich, abhängig von deinem Gegner.

14.   Tatakai wa kyo-jitsu no soju ikan ni ari.
Der Kampf hängt von der Handhabung deiner Treffsicherheit ab.

15.   Hito no te ashi wo ken to omoe.
Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.

16.   Danshi mon wo izureba hyakuman no teki ari.
Wenn man das Tor der Jugend verlässt, hat man viele Gegner.

17.   Kamae wa shoshinsha ni ato wa shizentai.
Das Einnehmen einer Haltung gibt es beim Einsteiger, später gibt es den natürlichen Zustand.

18.   Kata wa tadashiku jissen wa betsu mono.
Übe die Kata korrekt, der echte Kampf ist eine andere Angelegenheit.

19.   Chikara no kyojaku, karada no shinshuku, waza no kankyu wo wasuruna.
Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.

20.   Tsune ni shinen kufu seyo.
Denke immer nach und versuche dich ständig am Neuen.


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